Rückblick

hier gibts einen Einblick in die freiGeist-Gottesdienste der letzten Jahre:

 

Der erste freiGeist, Oktober 2017: … da ist Freiheit?

Kurz vor dem 500jährigen Reformationsjubiläum stellt sich die Frage, was Freiheit heute eigentlich ist.

Der erste freiGeist beeindruckt unter anderem mit einer außergewöhnlichen Lichtshow, einer berührenden Psalmlesung, einer anspruchsvollen Podiumsdiskussion.

 

Der 2. freiGeist sorgt für Aufregung

Was ein Zitat der Böhsen Onkelz auf einem Gottesdienst-Plakat zu suchen hat, fragen sich auch die Journalisten. So erhält der zweite freiGeist „Wir ham noch lange nicht genug“ breite – und auch kritische Resonanz. Von diesem Gottesdienst bleibt besonders die frei gehaltene Dialogpredigt, die Aktion mit unzähligen Badeenten und die besondere Stimmung bei der Segnungsstation in Erinnerung.

 

der 3. freiGeist – gemein-DE!

Wie gemein ist eigentlich Gemeinde? Mit „gemein“ werden heute negative Verhaltensweisen assoziiert, doch gemein bedeutet ja noch viel mehr, z. B. allgemein, oder das Gemeinwesen betreffend. Interessant mal darüber nachzudenken, wie unterschiedlich Gemeinde verstanden wird. Bei diesem Gottesdienst geht es besonders lustig und kreativ zu, z. B. bei der Aktion „all that we share“ und bei der künstlerischen Aktion „mein Gemeindebild“.

Der 4. freiGeist – was bleibt?!

Zum Ende des Kirchenjahres fragt das Thema nach dem, was von unserem eigenen Lebenswerk bleibt. Persönliche Statements über Dinge, die bleiben sollen, regen zum Nachdenken an. Die Lesung aus dem Korintherbrief wird plastisch untermalt, indem die Lebenswerke in Flammen aufgehen. Dadurch wird deutlich, was aus Gold und Edelsteinen und was aus Stroh und Holz gebaut war. Pfarrer Johannes Knöller erinnert in einer eindrücklichen Kurzpredigt daran, dass wir Stückwerk und Werkstück zugleich sind und in den Stationen – von Spiegelkabinett bis zur GraffitiWand – bleibt Raum zur eigenen Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit.

Der 5. freiGeist – Liebe unplugged

Zum ersten Mal findet der freiGeist in der Andreaskirche Ludwigsfeld statt. Zahlreiche Gottesdienstbesucher füllen die Kirche. In der Lesung wird deutlich, wie umfassend die Bibel von der Liebe spricht: Von Nächstenliebe bis zur Erotik ist alles dabei. In einer Kurzpredigt in 5 Thesen führt Pfarrerin Ruth Simeg die biblischen Linien bis in die Gegenwart. Im anschließenden „Kreuzverhör“ stellen die Gottesdienstbesucher Fragen, für deren Beantwortung die Predigerin jeweils eine Minute Zeit hat. In der offenen Phase ist natürlich auch alles auf die Liebe eingestellt: Zum Beispiel wird beim Speed-Dating über verschiedene Thesen zur Liebe diskutiert oder ein Bibel-Quiz zeigt, was die Bibel noch so alles zur Liebe sagt. Auch nach dem Gottesdienst gehts in der freiGeist-Bar noch lange weiter.

Der 6. freiGeist – Urheberrecht abgelaufen

was ist Schöpfung? Und was darf eigentlich der Mensch? Im sechsten freiGeist geht es um die Chancen und Grenzen der Biotechnologie. Wie schwierig diese Fragen zu beantworten sind, zeigt eine spontane Umfrage unter den Gottesdienstbesuchern. In einem Predigtbattle beziehen Pfr. Johannes Knöller und Pfrin. Ruth Šimeg Position zu Pro und Kontra Gentechnik. An den Stationen wird munter weiterdiskutiert, kreativ gewerkelt und getestet: Wo ist eigentlich überall Gentechnik drin? Wie sieht Gott wohl die Welt? Wozu brauchen wir Gentechnik? Gerade für die ganz persönliche Außeinandersetzung und Klärung des eigenen Standpunktes bleibt dieser freiGeist besonders in Erinnerung.

Der 7. freiGEist - Wo sind die Toten?

Eine intensive Erfahrung machen die Gottesdienstbesucher*innen bei diesem Gottesdienst in der Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit, zum Beispiel bei der Möglichkeit, in einem Sarg zu liegen. Das regt auch die Frage an: Was will ich eigentlich in meinem Leben erreichen? Wie nutze ich die Zeit, die mir geschenkt ist? Und natürlich ist auch viel Raum für das Erinnern an die Verstorbenen, die fehlen. Ein Gottesdienst, der sehr zum Nachdenken anregt, manches aufwühlt und gerade dadurch zum Trost wird.

der 8. freiGeist - keine Angst!

Leider mussten wir diesen freiGeist kurzfristig aufgrund des ersten Lockdowns absagen.

der 9. freiGeist - So nah und doch so fern!

Eineinhalb Jahre hatten wir in der Corona-Zeit bereits Abstand zueinander gehalten. Was hat das mit uns gemacht? Wie erlebten wir Nähe und Distanz in dieser Zeit? Kann Distanz auch heilsam sein? Und wie nahe bin ich eigentlich Gott - und Gott mir?

Diesen Fragen ging der 9. freiGeist nach und beleuchtete die Erfahrungen unserer Zeit aus verschiedenen Perspektiven. Stationen waren aufgrund der Corona-Lage zwar noch nicht möglich, dafür konnten sich die Gottesdienstbesucher*innen digital beteiligen.

Pfarrer Johannes Knöller setzte in der Predigt Impulse zum Weiterdenken und lotete aus, wie nah oder wie fern Gott sich zeigt. Im anschließenden Kreuzverhör zur Predigt konnten die Gottesdienstbesucher*innen eigene Fragen zum Thema stellen, die der Prediger in nur 30 Sekunden – kurz und prägnant – beantwortete.

freiGeist 10
Bildrechte Erlöserkirche

Der 10. freiGeist - Es wird Friede sein?

Der Krieg in der Ukraine erschüttert die Welt. Als Christinnen und Christen fragen wir danach, wie Frieden möglich ist, was wir dazu beitragen können und wie es um die Verheißung Gottes steht, dass Frieden sein wird. Dabei kann auch dieser Gottesdienst keine fertigen Antworten liefern, doch es bleibt uns, unsere offenen Fragen, auch unsere Klage über diese Welt im Gebet vor Gott zu bringen und darin Halt und Stärkung zu finden.

 

freiGeist 11
Bildrechte Erlöserkirche

Das 10. freiGeist-Jubiläum feiern wir mit dem ersten Open Air-Gottesdienst im Wiley. Der Titel "10 zu 1" geht zum einen darauf zurück, dass ein freiGeist-Gottesdienst (Thema "Keine Angst!") aufgrund des ersten Lockdowns zwar vorbereitet, aber nicht gefeiert werden konnte. Zum anderen hat die Zehn in der Bibel eine besondere Symbolik: Ob nun 10 Gebote oder 10 Plagen - die Zehn gilt als Vollzahl und steht für die vollkommene Fülle. Anhand der Geschichte von der Speisung der 5000 entdecken wir die Verheißung der Fülle Gottes und feiern in 5 großen Kreisen das Agape-Mahl. Dabei kommen die Gottesdienstbesucher schon miteinander ins Gespräch und verweilen noch anschließend lange in der OpenAir-Bar - nicht zuletzt aufgrund Uschis hervorragender Bewirtung mit selbstgemachter Quiche.
Wie passend, dass sich ungefähr 100 Menschen zu diesem Gottesdienst aufgemacht haben. 10 mal 10 - vollkommene Fülle eben!

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Kategorie
Zielgruppe
Datum
Di, 4.10. 14:30 Uhr
in St. Albert
Erntedank - Buntes Programm mit dem Seniorenkreisteam
Neu-Ulm Katholisches Gemeindezentrum St. Albert
Di, 4.10. 17-18:30 Uhr
Für Kinder von Vorschulalter bis 2. Klasse
Mit den Pfadis auf Entdeckungstour! Wir lernen uns kennen.
Pfarrerin Ruth Šimeg
Neu-Ulm Erlöserkirche - Gemeindesaal
Fr, 7.10. 19 Uhr
Grillen and more
Benni Šimeg
Neu-Ulm Erlöserkirche Innenhof
Sa, 8.10. 10-17 Uhr
Neu-Ulm Petruskirche
So, 9.10. 10 Uhr
Pfarrerin Ruth Šimeg
Neu-Ulm Erlöserkirche