Predigtreihe zum 100. Geburtstag des Künstlers Günter Späth

Alle drei Neu-UImer evangelischen Kirchen hat Späth mit seinen Werken geprägt. Eine Predigtreihe zu seinen Kunstwerken ehrt den 100. Geburtstag und zugleich 30. Todestag des außergewöhnlichen Künstlers im Jahr 2021.

17.10.2021 Andreaskirche – Pfarrer Jean-Pierre Barraud

07.11.2021 Petruskirche - Pfarrer Johannes Knöller

14.11.2021 Erlöserkirche - Pfarrerin Ruth Šimeg

jeweils 10 Uhr

Den Gottesdienst zum Wandbild der der Erlöserkirche von Günther Späth finden Sie hier:

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Erlöserkirche
1961 schuf der Ulmer Maler und Bildhauer Günter Späth ein eigenwilliges Fresko für die neue Offenhausener Kirche. Immer wieder forderte seither die ungewöhnliche Darstellung der „Die durch das Blut Christi rein gewaschenen stehen vor seinem Thron“ zur Auseinandersetzung auf. Sieben Lichtöffnungen über dem Altar beleuchten das Kunstwerk und lenken den Blick darauf, sobald man den Kirchenraum betritt.  Günter Späth hat übrigens auch die Eingangsportale der Erlöserkirche mit den vier Evangelistensymbolen gestaltet.

Andreaskirche
Während meiner Konfirmandenzeit in Ludwigsfeld ist mir das Eingangsrelief an der Außenseite der Andreaskirche vertrauter Anblick geworden. Immer wieder kann man neue Perspektiven entdecken, die das Leben des namensgebenden Apostels beleuchten. Es ist dokumentiert, dass der Gestaltung ein intensiver Diskussionsprozess vorausging. So hat der damalige Dekan Schmid bereits 1966 im Gemeindebrief die Intention und wichtige Aspekte beschrieben, die Günter Späth umsetzen sollte. Im Juli 1968, also noch fast 5 Monate vor Einweihung der neuen Kirche, enthüllte und erläuterte Späth das Kunstwerk, das durch die Holzmaserung der verwendeten Verschalung besondere Lebendigkeit erhält.

2014 konnte von der Martin-Luther-Kirche Ulm ein Kupfer-Relief für die Außenfront übernommen werden, das von 1968 bis 2014 das zum Abriss bestimmte Gemeindehaus geschmückt hatte. Inzwischen ergänzen 18 Hinterglasbilder aus dem ehemaligen evangelischen Freizeitheim Pappelau der Christusgemeinde Ulm-Söflingen und 4 Antependien aus dem Ulmer Münster die Späth-Kunstwerke in und an der Ludwigsfelder Kirche, in deren Nachbarschaft Günter Späth eine Weile lebte.

Petruskirche
Als letzte der 3 Neu-Ulmer KOOP-Gemeinden erhielt die Petruskirche Neu-Ulm Späth-Kunstwerke, obwohl Günter Späth gerade zu dieser Neu-Ulmer Kirche einen besonderen Bezug hatte, weil er dort als Jugendlicher Orgel gespielt hatte.
Am 26. November 1972, gut 11 Monate nach Einweihung der umgestalteten Kirche erläutert Günter Späth die beiden Eingangsportale im Gottesdienst. Steht man vor der Kirche ist das zentrale Bild der linken Tür, der „Evangeliums“-Tür, das Kreuz. Auf der rechten Seite befindet sich die „Aposteltür“. Während die meisten Gottesdienstbesucher häufig dieselbe Tür benutzen, gibt es Manche, die ganz bewusst durch die eine Tür eintreten und durch die andere Tür herausgehen.

Günter Späth ist eine faszinierende Künstlerpersönlichkeit. Trotz Verlust des linken Unterarmes im Krieg nahm er 1942 ein Studium der Bildenden Künste in München auf und hatte sein Atelier zeitweilig in der Ruine der Dreifaltigkeitskirche in Ulm, heute „Haus der Begegnung“.

Text: Barbara Bauer

 

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Do, 1.12. - Sa, 24.12.
Jeden Abend öffnet sich in Offenhausen ein Adventskalenderfenster!
Alle Offenhausener sind herzlich eingeladen!
Pfarrerin Ruth Šimeg
Ohne Ort
Sa, 3.12.
Familie Gretzschel, Ortsstraße 10
Alle Offenhausener sind herzlich eingeladen!
Pfarrerin Ruth Šimeg
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So, 4.12.
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Ohne Ort
So, 4.12. 10 Uhr
Pfarrerin Ruth Šimeg
Neu-Ulm Erlöserkirche
Mo, 5.12.
Familie Fürst - Tulpenweg 7 / Pfuhl
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Pfarrerin Ruth Šimeg
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