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Pfadfinderübernachtung Ruth.Simeg

Die Wölflinge übernachteten im Gemeindehaus! Am Samstag, 29. Oktober um 15.00 Uhr ging es los - viel Zeit zum Singen und Spielen, aber auch, um echte Pfadfinder-Techniken zu lernen. Wir bekamen Besuch von Pfadfindern des VCP-Stammes Hägar aus Senden, die mit uns Feuer machten. Natürlich mussten wir uns auch um unser Essen gemeinsam kümmern, das wir auf dem Lagerfeuer zubereiteten. Die Kinder schnitzten Stöcke für ihre Bratwürste, machten selbst den Teig fürs Stockbrot und grillten ihr Essen am Lagerfeuer. Zum Nachtisch gab es noch Marshmallows, und es wurde fröhlich gesungen, bevor wir zur Nachtwanderung aufbrachen.

Ganz erschöpft krochen die jungen Wölflinge in ihre Lager, doch geschlafen wurde dann doch erst spät. Müde und glücklich endete die Übernachtung um 9.00 Uhr nach aufräumen und dem gemeinsamen Frühstück mit unserer Abschlussrunde.

 

 

 

freiGeist "Prima Klima!" - 30. September Ruth.Simeg
"Prima Klima!"
Bildrechte Erlösergemeinde

Unter der Überschrift „Prima Klima!“ 

wurde der freiGeist Gottesdienst am 30. September 2022 nicht nur hochaktuell und politisch, sondern vor allem sehr informativ.

Pfarrer Johannes Knöller verwies auf Stellen in der Bibel, die den Auftrag unterstreichen, den Gott den Menschen gibt, nämlich VERANTWORTUNG für die Schöpfung zu übernehmen.
Schon bei der Schöpfungsgeschichte geht es nicht darum, sich die Erde untertan zu machen, sondern sie zu ordnen und zu hüten. 
In dem Moment, wo soziales Missverhalten das Einverständnis zwischen Gott und den Menschen stört, kommt es zu Unfruchtbarkeit, Seuchen und Katastrophen.
Doch Gott stellt auch den Regenbogen in den Himmel als Erinnerung, die Menschen nicht aufzugeben.
Das Fazit des Kurzimpulses ist: als Christ über Klima reden heißt, die Beziehungen zu prüfen

  • zu Gott
  • zwischen den Menschen 
  • zur Natur

und sie möglichst in Balance zu bringen.

Sabine Meier-Guthke hat die Expertenrunde fotografiert.

Pfarrerin Ruth Šimeg griff diese Verantwortung im Gespräch mit Prof. Dr. Marian Kazda auf. Dieser räumte zunächst mit einigen Irrtümern auf. Der Spezialist für Biogas erklärte, dass die Gewinnung dieser Energiequelle zu großen Teilen aus der Verwertung von Reststoffen möglich sei und der Anteil des Grüngutes deutlich überschätzt werde. Das Ziel, den Anteil von Biogas bis 2030 EU-weit 15-fach zu erhöhen, sei realistisch, wenn bürokratische Hürden deutlich abgebaut, das Thema in die breite Öffentlichkeit gebracht und die Informationen dazu objektiv und verständlich vermittelt würden.
Er verglich das Tempo und die Ausmaße des Artensterbens mit der Größenordnung des Dinosauriersterbens und formulierte als Wunsch an die Kirchen, sich deutlich für die Umwelt zu engagieren.

Auch Prof. Dr. Maximilien Fichtner, Spezialist für Batterie-Forschung, beklagte nicht nur Bürokratie, sondern viele Fehlinformationen. Er unterstrich, dass Batteriefahrzeuge erheblich weniger Energie brauchen und deutlich weniger Emissionen produzieren. Die Kenntnisse über die tatsächlich verwendeten Materialien seien vielfach nicht richtig. Durch Forschung und Entwicklung können die derzeitigen Hemmnisse der Nutzung von E-Fahrzeugen (wie kurze Reichweite, lange Ladedauer, Preise) reduziert werden. Der politische Wille könnte den Ausbau von Ladenetzen befördern. 
Er formulierte den Wunsch an die Kirchen dazu beizutragen, dass die Menschen ins Gespräch kommen und sich gegenseitig inspirieren.

Dr. Alexander Kabza unterstrich in seinem Beitrag die Möglichkeiten von Brennstoffzellen und Wasserstoff, die zunächst in erster Linie schwere Fahrzeuge bewegen können, später aber für normale Fahrzeuge nutzbar wären. Im Augenblick gäbe es ein massives Speicherproblem, das nicht zuletzt auf zu schwerfällige und langsame Bürokratiewege bedingt würde.

Oliver Stipar, Regionalgeschäftsführer der IHK Schwaben West, stellte fest, dass sich der Zyklus von Krisen beschleunigt. Er appellierte bei wirtschaftlichen Transformationsprozessen für Gründer- und Unternehmergeist. Dabei müsse der Blick sowohl auf wirtschaftliches als auch auf nachhaltiges Handeln ausgerichtet sein. Denn der Einsatz von Ressourcen ist endlich. Dann wurde er deutlich, dass man sich von fossilen Brennstoffen verabschieden müsse. Energieintensive Unternehmen wissen, dass sie sich umstellen müssen.
In seinem Arbeitsfeld lähme Bürokratie noch spürbarer. Es gelte, Umweltstandards beizubehalten und stetig zu verbessern. Aber saubere Verfahren müssen dringend beschleunigt werden. 

Im Aktiv-Teil des freiGeistes nutzten die BesucherInnen die Gelegenheit mit den Fachleuten ins Gespräch kommen. Diese wiederum dankten dem Gottesdienst-Team für die Möglichkeit ihre Anliegen kompakt und gut verständlich im Rahmen eines Gottesdienstes zu transportieren.

Wie seit Beginn der freiGeist-Reihe sorgte die Band um Günter Hänssler für mitreißenden und akzentuierten Schwung.

Nach dem offiziellen Teil lud das Team noch zum gemütlichen Teil ein, den Uschi Bohn mit jahreszeitlich passendem Gebäck angenehm gestaltete.

Barbara Bauer

Für alle, die nicht persönlich dabei sein können, geht es hier zum Live-Stream.

Predigtreihe zum 100. Geburtstag des Künstlers Günter Späth

Alle drei Neu-UImer evangelischen Kirchen hat Späth mit seinen Werken geprägt. Eine Predigtreihe zu seinen Kunstwerken ehrt den 100. Geburtstag und zugleich 30. Todestag des außergewöhnlichen Künstlers im Jahr 2021.

17.10.2021 Andreaskirche – Pfarrer Jean-Pierre Barraud

07.11.2021 Petruskirche - Pfarrer Johannes Knöller

14.11.2021 Erlöserkirche - Pfarrerin Ruth Šimeg

jeweils 10 Uhr

So nah und doch so fern - Rückblick freiGeist

Endlich fand der freiGeist wieder statt!
 

Mit toller Musik und ganz besonderer Beleuchtung wurden die zahlreichen Gottesdienstbesucher auf den Abendgottesdienst eingestimmt. Der 9. freiGeist-Gottesdienst forderte die Besucher natürlich wieder zum Mitdenken und Mitmachen auf - aufgrund der Corona-Situation dieses Mal mit digitaler Interaktion: Über online-Abstimmungen konnten die Teilnehmer in der Kirche und zuhause über den Live-Stream die eigenen Erfahrungen von Nähe und Distanz bedenken.

Stadtgeschichten - Erlöserkirche

Zu ihrem 60. Geburtstag bekam die Erlösergemeinde ein besonderes Geschenk: Die Stadt Neu-Ulm errichtete eine Stele am Eingang zum Kirchhof. Die Einweihung erfolgte aufgrund der Corona-Beschränkungen mit einem kleinen Festakt. Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger und Dekan Jürgen Pommer enthüllten die Stele, Dr. Larissa Ramscheid gab als Leiterin des Stadtarchivs einen Einblick in die Kunst- und Baugeschichte der Erlöserkirche.  Hier finden Sie den Beitrag von RegioTV.

Festgottesdienst zum 60jährigen Kirchenjubiläum

Im Jahr 1961 wurde die Erlöserkirche mit einem großen Fest eingeweiht. So dürfen wir in diesem Jahr den 60. Geburtstag unserer Kirche mit einem besonderen Festgottesdienst feiern.

Regionalbischof Axel Piper wird die Festpredigt halten, Pfarrerin Ruth Šimeg und Dekan Jürgen Pommer die Liturgie gestalten. Außerdem dürfen wir uns auf besondere musikalische Gestaltung des Gottesdienstes und so manche Überraschung freuen.

Feiern Sie mit: Entweder im Kirchenraum (Achtung, Sitzplätze begrenzt) oder mit Tonübertragung im Innenhof. Für beides ist eine Anmeldung erforderlich.

Auswahl
Kategorie
Zielgruppe
Datum
Mi, 25.10. 9:30 Uhr - Mo, 30.12. 11:15 Uhr
Dr. Jürgen Aschoff: Werde ich nur einfach älter - oder doch schon ein wenig dement? Wie erkenne ich, wohin die Reise geht?
Pfarrer i. R. Ernst Burmann
Neu-Ulm Erlöserkirche - Gemeindesaal
Di, 5.3. 14:30-17 Uhr
Karin Englisch
Neu-Ulm Katholisches Gemeindezentrum St. Albert
Mi, 6.3. 9:30-11:15 Uhr
Ernst Burmann: Heilige Gräber
Pfarrer i. R. Ernst Burmann
Neu-Ulm Erlöserkirche - Gemeindesaal
Mi, 6.3. 19:30 Uhr
Euthanasie
Pfr. Bernhard Werner
Neu-Ulm Petruskirche
Fr, 8.3. 19 Uhr - Sa, 9.3. 8 Uhr
Ute Kling
Neu-Ulm ev. Gemeindehaus Pfuhl